Informationen für Betroffene und Angehörige
 
Diagnose der Angina pectoris

Nach einem ersten Anamnesegespräch, bei dem der Arzt sich über die Beschwerden des Patienten erkundigt, werden weitere Diagnoseverfahren eingesetzt, u. a. um die Angina pectoris von möglichen anderen Erkrankungen abzugrenzen. Dazu können ein EKG, ein Ultraschall des Herzens oder eine Myokardszintigrafie gehören. Darüber hinaus werden die Blutzucker- und Cholesterinwerte sowie der Blutdruck kontrolliert. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Angina pectoris, kann diese in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden. Bei einem leichteren Schweregrad kommt es meist nur in Verbindung mit körperlicher Anstrengung zu Symptomen, während die Beschwerden bei einem höheren Schweregrad auch im Ruhezustand auftreten können.

Diagnose der Angina pectoris

Die Abgrenzung der Symptome der Angina pectoris von jenen anderer Krankheiten kann u. U. manchmal schwer sein. Zunächst sollte ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden. Zur Standard-Diagnostik gehören EKG und Bestimmung der Herzenzyme im Blut. Auch das Ansprechen auf das Medikament Glycerolnitrat gibt wertvolle Hinweise.

Nachdem in einem Anamnesegespräch eine erste Einschätzung der Beschwerden, die auf Indikatoren wie Stärke, Dauer und Umstände der Symptome beruht, vorgenommen wurde, folgen weitere Untersuchungsschritte. Diese können ein EKG (Elektrokardiogramm) im Ruhe- und/oder Belastungszustand, bildgebende Verfahren wie eine kardiale Magnetresonanztomografie oder Computertomografie, ein Herzultraschall und eine Myokardszintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung) sein. Zusätzlich werden Werte des Blutzuckers, des Cholesterins und des Blutdrucks ermittelt.

Typisch für die Symptome einer Angina pectoris ist, dass sie plötzlich auftreten und dann wenige Sekunden bis Minuten andauern können, dass die Schmerzen als krampf- und druckartig empfunden werden, dass die Stelle, an der sich die Symptome bemerkbar machen, als hinter dem Brustbein liegend empfunden wird und diese auch in der Gegend der Schulterblätter und des Magens auftreten können.

Anhand der zugrunde liegenden Befunde kann eine Angina pectoris in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden. Die sog. CCS-Klassifikation, die von der Canadian Cardiovascular Society aufgestellt wurde, sieht folgende Stadien vor: CCS 0: Keine Beschwerden, d. h., eine Angina pectoris liegt nicht vor. CCS I: Bei schwerer körperlicher Anstrengung treten Symptome der Angina pectoris auf. CCS II: Leichte Beschwerden treten bei alltäglicher körperlicher Belastung, wie z. B. beim Treppensteigen, auf. CCS III: Es kommt bei normaler Belastung des Körpers zu starken Beschwerden. CCS IV: Symptome treten nicht nur bei (alltäglicher) Belastung auf, sondern auch im Ruhezustand.

28. Oktober 2014
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine Gefäßerkrankung, bei der eine zunehmende Verengung bzw. Verstopfung der Schlagadern – meist ausgelöst durch Arteriosklerose – dazu führt, dass die Versorgung der Beinmuskulatur mit Sauerstoff und Nährstoffen verringert ist. Folge dieser mangelnden Durchblutung sind starke Beschwerden beim Gehen.
  
28. Oktober 2014
Die Ursache für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist bei rund neun von zehn pAVK-Patienten eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der Bein- bzw. Beckenarterien. Durch die Verkleinerung des lichten Gefäßquerschnitts kommt es zu einer Minderversorgung der Beinmuskulatur mit Blut, was zu starken Schmerzen beim Gehen führt.
  
28. Oktober 2014
Die Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind abhängig davon, welche Gefäße betroffen sind. In rund 80 % der Fälle sind die Bein- bzw. Beckenarterien betroffen, wodurch es zu einer Mangeldurchblutung der Beinmuskulatur kommt.
  
28. Oktober 2014
Ziel der Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) ist es, das Fortschreiten der Gefäßverengung durch die Arteriosklerose zu stoppen und damit eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu verhindern. Wichtig ist hierbei insbesondere eine Änderung der Lebensgewohnheiten.
  
20. Oktober 2014
Eine neuartige Herzkatheter-Untersuchung kann jetzt bisher verborgene Verkalkungen der Herzkranzgefäße frühzeitig sichtbar machen. Das berichtet Blaz Mrevlje vom Zentrum für Innere Medizin an der Universitätsmedizin Rostock in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift".
  
Diagnose Angina Pectoris

Nach einem ersten Anamnesegespräch, bei dem der Arzt sich über die Beschwerden des Patienten erkundigt, werden weitere Diagnoseverfahren eingesetzt, u. a. um die Angina pectoris von möglichen anderen Erkrankungen abzugrenzen. Dazu können ein EKG, ein Ultraschall des Herzens oder eine Myokardszintigrafie gehören. Darüber hinaus werden die Blutzucker- und Cholesterinwerte sowie der Blutdruck kontrolliert. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Angina pectoris, kann diese in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden. Bei einem leichteren Schweregrad kommt es meist nur in Verbindung mit körperlicher Anstrengung zu Symptomen, während die Beschwerden bei einem höheren Schweregrad auch im Ruhezustand auftreten können.

Therapie Angina Pectoris

Die Therapie der Angina pectoris richtet sich nach dem individuellen Erkrankungsbild des Patienten. Zur schnellen Linderung der Beschwerden werden Nitrosprays eingesetzt. Eine medikamentöse Behandlung sollte immer erfolgen. Zusätzlich können perkutane koronarinterventionen oder operative Behandungen in Frage kommen. Bei der medikamentösen Therapie kommen u. a. sog. Nitrosprays zum Einsatz, die die Herzgefäße erweitern und für eine bessere Sauerstoffversorgung des Herzens sorgen sollen. Auch Acetylsalicylsäure, Statine, lang wirksame Nitrate sowie Beta- und Kalziumblocker können vom Arzt verordnet werden, um das Herz zu entlasten. Bei einer starken Verengung der Gefäße kann u. U. nur eine Wiedereröffnung des Gefäßes helfen. Hier wird der Arzt in der Regel eine perkutane Koronarintervention oder eine Bypass-Operation vorschlagen.

Um einer Angina pectoris generell vorzubeugen sollte man einen möglichst gesunden Lebensstil verfolgen. Dazu gehören u. a. die Vermeidung von Stressfaktoren, eine ausgewogene Ernährung, die Reduzierung von Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin. Darüber hinaus sollten regelmäßig Kontrolluntersuchungen beim Arzt erfolgen.

Bei einem akuten Anfall eignen sich in der Regel Nitrosprays, da der enthaltene Wirkstoff Glyceroltrinitrat schnell vom Körper aufgenommen wird. Auch zur Vorbeugung vor absehbarer körperlicher Anstrengung oder Stresssituationen können Nitrosprays angewendet werden um so eine mögliche Verengung des Herzens zu verhindern.